Trauerbegleitung Schriftzug
  • Ich habe es nicht erlernt

    Ich habe es erlebt.

  • Liebevolle Erinnerungen bleiben im Herzen

    und kann Ihnen niemand nehmen.

  • Dankbarkeit für das gemeinsam erlebte,

    ist ein wichtiger Schritt der heilenden Trauer.

  • Seien Sie mit sich selbst geduldig.

    Trauer braucht solange, wie sie dauert.

  • Gefühle sind spürbare Gedanken.

    Ihnen Ausdruck zu geben, lindert Körper und Geist.

  • Ein Verlust ändert alles. Nicht nur das Leben,

    sondern auch den Trauernden selbst.

  • Die Liebe ist stärker als der Tod.

    Sie stirbt nie und überwindet alles.

  • Wenn Fragen keine Antworten finden,

    darf man dem Glauben und seinem Herzen vertrauen.

  • Die Trauer ist zu Beginn eine Wüste,

    wo nur die Erinnerungen Oasen sind.

  • Die Sehnsucht nach der Vergangenheit loslassen. Zu Beginn unvorstellbar,

    doch im Laufe der Trauer ein Weg der Erleichterung.

  • Man hat immer die Wahl. Das Schicksal verdrängen oder annehmen.

    Nur verändern kann man es nicht.

  • Niemand kann Ihnen Ihre Trauer nehmen,

    aber in liebevolle Erinnerungen verwandeln.

  • Wenn man einen geliebten Menschen verloren hat, kann man ihn nie mehr sehen und hören.

    Doch mit einem wunderschönen Platz im Herzen immer spüren.

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Mein Name ist Bernd Gerrards. Ich bin Jahrgang 1961 und habe zwei Kinder.
Meine Frau ist im Januar 2009 durch eine Lungenembolie ganz plötzlich von uns gegangen.  Seit diesem Tag hat sich mein Leben verständlicher Weise verändert. Ich begann Lektüre über Trauer- und Schicksalsbewältigung sowie den Sinn des Lebens zu lesen. Diese Bücher haben mein Leben sehr bereichert und mich das erlebte Schicksal aus einem anderen Blickwinkel betrachten lassen. Die Hilfsbereitschaft von Freunden und Bekannten war zwar herzlich, aber in meiner damaligen Situation brachte sie mich einfach nicht weiter. Nur wer diesen Schmerz schon gefühlt hat, kann ihn bei anderen nachempfinden.

Bis Anfang 2015 habe ich gemeinsam mit meinem Bruder ein Geschäft geführt. Aber in den letzten Jahren wuchs bei mir der Wunschgedanke, Trauernden die Möglichkeit der individuellen Trauerhilfe anzubieten, die ich in meiner Situation vergeblich gesucht habe.

Trauerbegleitung

Ich möchte Trauernde sehr gerne ermutigen, mir ihre Gefühle und Gedanken des Erlebten mitzuteilen. Belastende Emotionen in Worte gefasst sind der Beginn, um den Trauerprozess in Gang zu bringen.
Die Institution Trauerbegleitung hat sich aus der Not heraus entwickelt. Früher wurden die Hinterbliebenen von der Gemeinschaft, bestehend aus Familie, Freundeskreis und Nachbarschaft aufgefangen. Anteilnahme wurde gelebt, man nahm am Leben des Trauernden teil, über einen längeren Zeitraum hinweg.
Heutzutage reicht die Anteilnahme nur bis zum geschriebenen Wort auf der Kondolenzkarte. Der Tod hat in unserer kulturellen Gesellschaft seinen Platz nur noch am Rande. Viele Mitmenschen vereinsamen in ihrer Trauer.
Es ist von äußerster Wichtigkeit, dem Trauernden sein Bedürfnis des Ausdrucks zu ermöglichen. Das Herz und der Kopf sind überfüllt mit Emotionen, die erzählt werden möchten. Aber auch die Stille, das Unbegreifliche nicht aussprechen können, hat seinen Anspruch in der Trauer.
Beides hat seine Berechtigung und Sinnhaftigkeit. Es steht zwar im Gegensatz zu einander, jedoch im Einklang mit der Gefühlswelt Hinterbliebener.
Und hier möchte ich Ihnen behilflich sein. Als Zuhörer und derjenige, der die Stille annimmt und gemeinsam mit Ihnen diese schwere Zeit teilt. Das Schicksal auch aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, gemeinsam Rituale schaffen und dem Verstorbenen einen neuen Platz in Ihrem Leben geben. Oft ist es leichter, sich Fremden gegenüber zu öffnen, als der Familie oder Freunden.

Sehnsucht

Das Verlangen nach der Vergangenheit und der dazu konträre, reale ˝Ist“ Zustand zerreißt uns förmlich. Wir versuchen die Realität zu verdrängen und die Erinnerungen aufleben zu lassen. Sehnsüchtige Erinnerungen geben uns noch immer Halt und das Gefühl der Verbundenheit zu unseren Verstorbenen.

Es ist eine Abwehrreaktion gegen die Trauer und eines von vielen Bändern der verbindenden Liebe. Man möchte sein altes Leben zurück. Freunde und Verwandte können das nur bedingt nachempfinden.

Trauer

Ist ein Begriff, der die Endgültigkeit, Sinnlosigkeit und Einsamkeit symbolisiert. Es ist die Zeit des Leids und des Bewusstseins, dass nichts mehr so ist wie es einmal war. Trauernde durchleben meist vier verschiedene Phasen, in anderen Abfolgen und öfters wiederkehrend.

  1. Nicht wahr haben wollen
  2. aufbrechende Emotionen
  3. verhandeln, suchen und loslassen
  4. Akzeptanz, neuer Selbst – und Weltbezug

Trauer geht oft mit dem Begriff der Trauerarbeit einher. Das Wort Trauerarbeit steht für die Schwere sowie der schmerzhaften Auseinandersetzung mit dem Geschehenen und der daraus resultierenden Gegenwart. Physisch und psychisch ist das für Trauernde sehr belastend und äußerst anstrengend. Betroffene sind kontinuierlich Gemütsschwankungen unterworfen. Musik im Radio, Gerüche oder andere Erinnerungen mit dem Verstorbenen aus der Vergangenheit können bei Trauernden höchst emotionale Empfindungen auslösen. Aber Trauer ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Und eine heilende Trauer ist das ideale Ziel, das ich mit Ihnen gemeinsam anstrebe. Trauerarbeit kann man auch positiv leisten. Sie gibt uns die Möglichkeit für ein bewusstes schöpferisches Handeln.
Ich möchte Ihnen gerne beistehen, ein sinnhaftes Leben zu entdecken und die Verwandlung schmerzlicher Vergangenheit in liebevolle Erinnerungen zu ermöglichen.

Veränderung

Durch den Verlust wird unser ganzes Lebensgefüge aus den Angeln gehoben. In der Familie und der Aufgabenverteilung im Alltag herrscht das völlige Chaos. Dinge des Verstorbenen werden übernommen, eigene werden vernachlässigt oder fallen ganz weg. Falls noch Kinder mit im Haushalt wohnen, versuchen sie die Rolle des Verstorbenen einzunehmen. Unser Freundes- und Bekanntenkreis ändert sich. In ihrer Gegenwart wird uns und ihnen das Schicksal deutlich vor Augen geführt. Alltagsgeschehnisse wie essen, schlafen gehen, Abende zu Hause, usw. lassen das schmerzhafte Gefühl der Veränderung und des gewaltigen Verlustes anfangs immer wiederkehren.
Erst ganz allmählich bekommt das Weiterleben eine neue Struktur.

Verlust

Wenn wir eine Beziehung eingehen, partnerschaftlich oder freundschaftlich, gehen wir gleichzeitig auch immer die Konsequenz ein, dass diese Verbindung nicht von ewiger Dauer ist und sein kann. Verluste und Veränderungen gehören mit zu unserem Leben. Ob nach langwieriger Krankheit, oder plötzlichem Verlust spielt keine Rolle. Der tiefe Schmerz lässt sich weder erahnen, noch kann man sich auf den Verlust vorbereiten.

Strukturen

Sie geben uns Halt und Stütze. Am Anfang der Trauer wissen wir weder aus noch ein. Der Boden ist uns unter den Füßen entrissen worden. Aufgaben des Alltags, Arbeiten, die unsere Erledigung verlangen, verhindern, dass wir apathisch von der Sinnlosigkeit, der Endgültigkeit übermannt und beherrscht werden. Wenn Trauernde selbst nicht in der Lage sind, wäre es ratsam, dass Angehörige es sich zur Aufgabe machen, den Grundbedürfnissen der Hinterbliebenen nachzukommen. Essen, trinken und schlafen werden von den Trauernden meist ganz außer Acht gelassen. Leichte Aufgaben sind ebenfalls hilfreich, sich nicht ständig mit dem Verlust auseinander zu setzen. Sie geben uns die Möglichkeit, kurze Zeit von der Trauer abzulenken.

Trauerschmerz

Die Umwelt (Familie, Freunde, Bekannte) an Ihren aktuellen Gefühlen teilhaben lassen, wenn es die Situation zulässt, ist beidseitig von Vorteil. Wenn man versucht Normalität vorzutäuschen, wundern sich alle, warum man nicht mehr so ist wie früher. Aber Schicksale verändern uns, ob wir das möchten oder nicht.

Verdrängung

Manche Hinterbliebene fühlen sich dem Gefühl der schmerzenden Schwere, die mit der Trauer einhergeht nicht gewachsen. Sie versuchen mit allen Mitteln dieser Emotionslawine zu entgehen.

Das kann sich durch intensive sportliche Aktivitäten äußern. Auch übermäßige freizeitliche Unternehmungen mit Familie, Freunden und Bekannten geben kaum Raum, um sich mit der Trauer, der Stille und dem neuen, anderen Leben zu befassen. Als zwischenzeitliche Betätigungen in der Trauer bringt es selbstverständlich Ablenkung und eine leichte Erholung. Wenn die Verdrängung des Verlustes jedoch im Alkohol -und Tablettenkonsum gesucht wird, sind beratende Gespräche und Hilfe von Fachleuten, sowie Menschen aus dem Umfeld des Betroffenen erforderlich und sehr hilfreich. Trauer lässt sich aber nicht verhindern, sondern nur kurzzeitig verdrängen. Und wenn sie dann wiederkehrt, fühlt es sich an, wie eine schwere Decke, von der man umhüllt und zugedeckt wird. Nur aus dem Annehmen der Trauer kann ein Wandel entstehen. Die Zeit heilt keine Wunden, sondern lässt entzündete Narben auf dem Herz zurück, die schmerzen. Irgendwie versucht man, damit zu leben. Aber Wunden heilen besser, wenn man sich ihnen widmet und behutsam pflegt, so dass sie heilen können.

Meine Möglichkeiten


Mitfühlend die Stille aushalten

Zuhören und verstehen

Trost finden

Rituale finden

Dem Verstorbenen einen neuen Platz geben


Sie entscheiden wo wir uns begegnen
Nur dort, wo Sie sich wohlfühlen

Ihre Möglichkeiten


Das Unfassbare annehmen

Die Erinnerungen nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein Schmuckkästchen weiter
mit sich tragen

Ihren Gefühlen und Gedanken Möglichkeiten
des Ausdrucks geben


Es gibt kein richtig oder falsch
Sie alleine spüren, was ihnen gut tut

Lebensbejahende Lichtblicke finden
Lebensbejahende Lichtblicke finden
Ihr Weg geht weiter, aber anders. Gemeinsam werden wir ihn finden
Ihr Weg geht weiter, aber anders. Gemeinsam werden wir ihn finden
Auch aus Steinen die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen [ Erich Kästner ]
Auch aus Steinen die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen [ Erich Kästner ]

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Kontakt

Kantstrasse 1, 52224 Stolberg
+49 (0) 2402-75106
+49 (0) 172 240 5031
info@trauerbegleitung-individuell.de

 

Sie erreichen mich unter den angegebenen Rufnummern.

Ich werde mich nach Ihren individuellen Wünschen richten und unsere Begegnung findet dort statt, wo Sie es wünschen.


Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG:
Bernd Gerrards

Kantstrasse 1
52224 Stolberg

Kontakt:

Telefon:+49 (0) 2402 – 75106
Mobil:+49 (0) 172 240 5031
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